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Bewertung zu Rattles: Say Yeah!

Rattles: Say Yeah!

8304629 | Baby baby Mona;Heart of stone;I wanna fly;Mustang blues; Wherever you are;Doin alright;Slow motion;Heart on a string;Even it up;Broken heart for sale;Soul saving army; The story;Will she be good to me;Back on my feet again
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Bewertungen für Rattles: Say Yeah!
Bewertung 1 für Rattles: Say Yeah!
Bewertung: 
5 von 5
5 von 5

Frisch und rotzig wie in den Sechzigern..

Datum:7. September 2011
pälzer
Ort: Wiesbaden
Alter: 55-65
Geschlecht: Männlich
Kunde seit: Mehr als 10 Jahre
Musik: 
5 von 5
5 von 5
Klang: 
4 von 5
4 von 5
Wenn man die Beat-Musik der frühen Sechziger - so bis ca. 1966 - liebt, wird man diese Platte mögen! Die vier "alten Herren" spielen diese frische, unkomplizierte, in die Beine gehende und Spaß machende Musik, die sofort an selige Star-Club-Zeiten denken läßt. Die Songs sind durchweg griffig, kompetent gespielt, ohne Schnörkel und Gimmicks. Alles spielt sich im Zeitrahmen von 2 - 3 Minuten ab, kein Ton zu viel, nichts wird langweilig. Natürlich erinnert einen das alles an schon Dagewesenes, Pretty Things, Kinks, die frühen Beatles und vor allem natürlich die Rattles selbst kommen mir da in den Sinn. Aber hier geht es ja nicht darum, Neues zu erschaffen, sondern Musik im Stil der Sixties zu machen. Selbst die Aufnahmetechnik wurde dem angepaßt: alte Gitarrenmodelle, "Live-im Studio" - und der Sound stimmt fast. Natürlich läßt sich die Technik nicht auf das Niveau von 1965 zurückschrauben - aber man kommt dem Ziel sehr nahe. Man merkt beim Zuhören auch, daß dieses Projekt den Bandmitgliedern Spaß bereitet hat: schon der erste Song springt einen direkt an und ab geht die Post! Nun könnte man ja einwenden, daß wir nicht mehr 1965 haben, sondern 2011 und das alles als ein überflüssiges Nostalgie-Produkt abtun. Aber das greift zu kurz: denn diese CD macht auch deutlich, daß man gute Rockmusik, die sogar noch Laune macht, auch ohne ein Riesenbrimborium aufnehmen kann, ohne Starallüren, ohne ständig gezeigte instrumentelle Virtuosität und ohne eine superklar trennende digitale Transparenz. Hier ist weniger tatsächlich mehr. Okay - ich liebe nun mal die Musik der frühen Sechziger und dieses Album kommt da verdammt nah hin! Morgen höre ich dann wieder zur Abwechslung Holly Cole...
 
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